Friday 24. May 2019

Fastenaktion 2017 "Blickfang"

Fastenaktion zum Thema "Perspektivenwechsel"

„Blickfang“

 

 

Die diesjährige Fastenaktion am Domplatz lädt ein, andere Perspektiven auszuprobieren und einen neuen Blick auf die Welt und das eigene Leben zu werfen. Die 40 tägige Fastenzeit dient der Vorbereitung auf Ostern. In dieser Zeit wird oft gefastet oder auf eine Gewohnheit verzichtet. Sinn des Fastens ist es, den Blick auf das Wesentliche wieder zu schärfen. So kann die Fastenzeit auch eine Zeit sein, in der man versucht einen neuen Blick auf Dinge, auf Situationen, auf Menschen zu bekommen. Oft braucht es einen Perspektivenwechsel, um den eigenen Fokus wieder auf das Wichtige richten zu können.

 

Die diesjährige Fastenaktion am Domplatz möchte zu einem Sichtwechsel und einer Schärfung des Blickes einladen. Die drei Stelen von dem Bildhauer Reinhard Jordan (www.reinhard-jordan.at) überraschen mit je neuen Perspektiven.

 

Die folgende Materialsammlung soll Hilfe sein um mit Gruppen zu diesem Thema zu arbeiten und sich so auf den Besuch am Domplatz einzustimmen. Am Ende der Materialsammlung gibt es noch konkrete Hinweise zu möglichen Aktionen am Domplatz.

 

Wer durch die Aktion inspiriert wurde und seine Idee mit einem Foto ausdrücken kann, ist herzlich eingeladen, dieses unter #fastenaktionlinz17 zu teilen.

 

Für alle, die sich einen kleinen Impuls für den Tag oder ein Motto für die Fastenzeit mitnehmen möchte gibt es im Domcenter Spruchröllchen zum Mitnehmen.

 

 

Am Domplatz

 

Die Fastenzeit möchte uns öffnen für das Osterwunder, auf das wir zugehen. In dieser Zeit sollen wir uns und unsere Sinne bereit machen für das Neue, das kommen will. Darum können diese 40 Tage auch als Anlass genommen werden, einen neuen Blick auf die Welt, auf Situationen und Menschen auszuprobieren. Durch einen Blickwechsel verändert sich oft viel. Manchmal entdeckt man ganz neue Seite. Oft braucht es auch einen Perspektiven-wechsel, um den Fokus auf das Wesentliche wieder zu finden.

 

Die drei Stelen des Bildhauers Reinhard Jordan bieten die Möglichkeit einen Augenblick zu verweilen, sich von neuen Blickwinkeln und Impulsen inspirieren zu lassen und neue Perspektiven auf sich und das Leben auszuprobieren.

 

Jede dieser 3 Stationen hat ein Thema – eine Frage für unser Leben, die wir uns für die Fastenzeit mitnehmen können. 

 

Begegnung auf Augenhöhe 

Möglicher Bibeltext. Magnifikat (Lk 1,46-55) 

Impulsfragen: 

+ Was passiert, wenn ich versuche, die Welt mit den Augen von jeman anderen zu sehen? Wie sieht ein Kin die Welt? Wie ein Flüchtling? Wie ein Millionär? ... 

+ Wann fühle ich mich niedrig? Am Boden zerstört? Down? Wann wünsche ich mir, dass Gott mich aufrichtet und auf mich schaut? 

+ Wann erhöhe ich mich über andere? Wo spiele ich andere herunter, mache ich sie lächerlich? Warum tu ich das? Tu ich das, um selber besser da zu stehen? 

 

Vertrautes neu sehen 

Mögliche Geschichte aus der Bibel: Buch Tobit 

Manche Dinge oder auch Begegnungen sind so vertraut, dass wir sie gar nicht mehr richtig wahrnehmen oder schätzen können. Es tut gut, ab und zu einen anderen Blick auf das eigene Leben zu werfen, auf die Dinge, die ganz alltäglich oder banal erscheinen. 

 

Facetten der Wirklichkeit 

Das Leben hat viele Facetten. Oft sind es gerade die Kleinigkeiten, die besonders wertvoll sind. Sei es ein fröhliches „Guten Morgen“, das Zwitschern der Vögel am Schulweg, gute Musik, die die Wartezeit verkürzt, … Manchmal sind es auch die Bruchstücke und Scherben, die etwas Besonderes in das Leben zaubern. Impulsfragen:

Welche Facette, welche Kleinigkeit ist in deinem Leben besonders schön und wertvoll? Gibt es eine Möglichkeit jemandem dafür Danke zu sagen? Vielleicht kannst du dieser Facette in der Fastenzeit besonders viel Aufmerksamkeit schenken!

 

Aktionsidee:

Neue Blickwinkel zu entdecken tut gut, ist spannend, immer wieder überraschend. Welchen neuen Blickwinkel hast du entdeckt? Gibt es ein Symbol, welches das ausdrückt, was du entdeckt hast oder welchen Blick du in der Fastenzeit gerne mehr ausprobieren willst?

 

Mach doch ein Foto und teile es mit anderen!

Mache ein Foto, das symbolisch für deinen neuen Blick steht und teile es auf Instagram

 

#fastenaktionlinz17

 

Aktionsidee:

Im Domcenter gibt es zum Thema der Fastenaktion Spruchröllchen zum Mitnehmen. Nimm dir doch einen Spruch für den Tag oder ein Motto für die Fastenzeit mit! 

 

 

 

Texte zum Nachdenken

 

Die Augen öffnen

und doch nicht sehen

 

die Ohren spitzen

doch kein Verstehen

 

Herzenssinne schärfen

doch alles bleibt stumpf

 

die Welt wird hart

feindlich - fremd

 

und dann

ein Augen – Blick

Erkenntnis

 

Gott schaut auf mich

„Fürchte dich nicht!“

 

 

Magdalena Lass

 

 

 

 

 

Blicke sind Zeichen ohne Sprache

Blicke sind Wunder ohne Taten

Blicke sind Geschenke ohne Besitz

Blicke sind Gefühle ohne Worte

Blicke sind Augenblicke ohne Zeit

Blicke sind Tiefe ohne Abgrund

Blicke sind Leben ohne Vergänglichkeit

 

 

Katharina Kern

 

 

 

 

 

Gott, schau auf mich.

Wenn mein Blick starr ist und ich nicht mehr um mich sehen kann wenn mein Blick wirr ist und ich nicht mehr ein noch aus weiß wenn mein Blick trübe ist und alles um mich dunkel wird Gott schau auf mich.

 

Schenke mir Weitblick, um meinen Weg zu sehen

klare Augen, damit ich dich verstehe

Lichtblicke, um die Hoffnung nicht zu verlieren

Gott schau auf mich.

 

 

Magdalena Lass

 

 

Segen

Gott segne meinen Blick,

damit er stets voll Liebe ist.

Gott schenke mir Einsicht,

damit ich meine Mitmenschen verstehe.

Gott segne meine Augen,

damit ich Unrecht erkenne.

Gott schenke mir Weitblick,

damit meine Entscheidungen Zukunft stiften.

Gott segne meine Sichtweisen,

damit ich offen bleibe für andere.

Gott schenke mir Perspektiven,

damit ich deine Wege erkennen kann.

 

Mit diesem vielfältigen Segen beschenke uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

 

 

Magdalena Lass

 

 

 

 

 

Segenswunsch

Gott, öffne uns Augen und Sinne,

damit wir erkennen, wer wir sind.

Gott, öffne uns Augen und Seelen,

damit wir sehen,

wo unsere Mitmenschen Not leiden.

Gott, öffne uns Augen und Verstand,

damit wir unsere Aufgaben in dieser

Welt wahrnehmen.

Der Segen Gottes sei mit uns.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Amen

 

 

Burggebetsmappe 197

 

 

 

 

Begegnung

 

Manchmal

mitten in der Hast

leuchtet einen Moment etwas auf

etwas Göttliches

etwas Wahrhaftiges

durch die Augen meines Nächsten

echte Begegnung

 

 

Magdalena Lass

 

 

Magnifikat

 

Du bist ein Gott auf Augenhöhe

du blickst mich an

tief in mein Herz

 

Du bist ein Gott auf Augenhöhe

du kennst die Unterdrückten

siehst ihre Not

 

Du bist ein Gott auf Augenhöhe

vor dir zählen nicht Macht und Geld

du siehst den Menschen

 

Du bist ein Gott auf Augenhöhe

du stürzt die Mächtigen

und erhöhst die Niedrigen

 

Du bist ein Gott auf Augenhöhe

Magnifikat!

 

 

Magdalena Lass

 

 

 

 

 

Den Engel im Nächsten erkennen...

 

Manchmal begegnet man Menschen,

die begleiten ohne zu fragen wohin,

die helfen ohne zu fragen wozu,

die Zeit schenken ohne zu fragen wofür,

 

Manchmal begegnet man Menschen

die einfach mitgehen,

zur Seite stehen

und den Rücken stärken.

Manchmal begegnet man Menschen

und sieht erst im Nachhinein,

dass es Engel waren.

 

 

Magdalena Lass

 

 

Österliche Texte:

 

 

Die Welt mit Osteraugen sehen…

 

Im kahlen Ast die Blüten sehen

In der Kälte vom Sommer träumen

Im Dunkeln das erste Morgenrot entdecken

 

Trotz Angst die helfende Hand erahnen

Durch die Tränen den Freund erkennen

In der Hast die Ruhe finden

 

Mitten im Tod das Leben erahnen

… so sieht die Welt aus

wenn man sie mit Osteraugen sieht

 

 

Magdalena Lass

 

 

 

 

 

Emmaus

 

weinende Augen

die Richtung verloren

 

Gedanken - sie kreisen

tiefer und tiefer

 

kein Raum für Hoffnung

alles vergebens

 

Ein Fremder am Weg -

mitgehend

hörend

erzählend

 

Da gingen ihnen die Augen auf

Brannte uns nicht das Herz?

 

Auferstehung!

 

 

Magdalena Lass

 

 

Liedvorschläge:

 

 

 

GL = neues Gotteslob

 

 

Open the eyes of my heart lord https://www.youtube.com/watch?v= Qxz7047yuCQ

 

https://www.youtube.com/watch?v=CbufsQjyKMA (deutsch)

 

 

Gib uns Ohren die hören und Augen die sehen https://www.youtube.com /watch?v=g3slT8OQC68 (instrumental)

 

 

Meine engen Grenzen

GL 437

 

 

Öffne meine Ohren, Heiliger Geist

GL 841

 

 

Augen, die sehen, erzählen von Gott

GL 893

 

 

Manchmal feiern wir mitten im Tag

GL 472

 

 

Magnificat (Taize)

GL 390

 

 

I am sure I shall see (Taize)

http://www.taize.fr/spip.php?pa ge=chant&song=1384&lang=de

 

 

Oculi nostril (Taize)

http://www.taize.fr/spip.php?page=chant&song=489&lang=de

 

 

Lass mich dich im Einfachen sehn https://www.youtube.com/watch?v=2727oE0B5yQ

 

 

Eyes on you

https://www.youtube.com/watch?v=qdmPZTvS hNU

 

 

Lift my eyes

https://www.youtube.com/watch?v=UyilqXFOwjU

 

 

I lift my eyes up

https://www.youtube.com/watch?v=UyilqXFOwjU

Raise your praise 089

vgl. Ps 121

 

 

I can see clearly now the rain is gone

Liederberg 3

 

Deepwalker

Ich will sehen (hip hop reggae) https://www.youtube.com/watch?v=eV6urVVcMC0

 

text: https://dopewalka.net/index.php?section=lyrics#ICH%20WILL%20SEHEN

 

 

DeepWalker

Turn around and think again (hip hop reggae) https://www.youtube.com/watch?v=2HIvbRq576I Text:

 

https://dopewalka.net/index .php?section=lyrics#TURN%20AROUND,%20THINK%20AGAIN

 

 

 

Bileam – der Seher, dem die Augen geöffnet werden müssen

 

Oft sieht man das Offensichtliche nicht und braucht jemanden, der darauf aufmerksam macht. So geht es auch Bileam, der eigentlich ein Seher ist und somit mehr sehen sollte, tieferen Einsichten haben sollte als andere. Aber auch ihm müssen die Augen geöffnet werden.

 

 

Einstieg: Kurze Hinführung zum Bibeltext und Erzählen des Kontextes

 

 

Bileam ist ein Seher, ein Prophet. Er ist kein Israelit, er kommt aus Petor und wird von den Feinden der Israeliten engagiert diese zu verfluchen, damit man sie dann leichter besiegen kann. Nach etwas Widerstand macht sich Bileam, der Seher, mit seiner Eselin auf den Weg, um für Balak die Israeliten zu verfluchen. Am Weg passiert aber etwas Seltsames…

 

 

Variante Bibelcloud: Cloud betrachten lassen. Was könnte in der Geschichte passieren? Was sind wichtige Stichworte? (Vorsicht. Es wird durch die Cloud schon verraten, dass ein Engel vorkommt)

 

 

Der Text: Num 22,21-35

 

21Am Morgen stand Bileam auf, sattelte seinen Esel und ging mit den Hofleuten aus Moab. 22Aber Gott wurde zornig, weil Bileam mitging, und der Engel des Herrn trat Bileam in

 

feindlicher Absicht in den Weg, als Bileam, begleitet von zwei jungen Männern, auf seinem Esel dahinritt.

23Der Esel sah den Engel des Herrn auf dem Weg stehen, mit dem gezückten Schwert in der Hand, und er verließ den Weg und wich ins Feld aus. Da schlug ihn Bileam, um ihn auf den Weg zurückzubringen. 24Darauf stellte sich der Engel des Herrn auf den engen Weg zwischen den Weinbergen, der zu beiden Seiten Mauern hatte. 25Als der Esel den Engel des Herrn sah, drückte er sich an der Mauer entlang und drückte dabei das Bein Bileams gegen die Mauer. Da schlug ihn Bileam wieder. 26Der Engel des Herrn ging weiter und stellte sich an eine besonders enge Stelle, wo es weder rechts noch links eine Möglichkeit gab auszuweichen. 27Als der Esel den Engel des Herrn sah, ging er unter Bileam in die Knie. Bileam aber wurde wütend und schlug den Esel mit dem Stock.

28Da öffnete der Herr dem Esel den Mund, und der Esel sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich jetzt schon zum drittenmal schlägst? 29Bileam erwiderte dem Esel: Weil du mich zum Narren hältst. Hätte ich ein Schwert dabei, dann hätte ich dich schon umgebracht. 30Der Esel antwortete Bileam: Bin ich nicht dein Esel, auf dem du seit eh und je bis heute geritten bist? War es etwa je meine Gewohnheit, mich so gegen dich zu benehmen? Da musste Bileam zugeben: Nein.

31Nun öffnete der Herr dem Bileam die Augen, und er sah den Engel des Herrn auf dem Weg stehen, mit dem gezückten Schwert in der Hand. Da verneigte sich Bileam und warf sich auf sein Gesicht nieder.

32Der Engel des Herrn sagte zu ihm: Warum hast du deinen Esel dreimal geschlagen? Ich bin dir feindlich in den Weg getreten, weil mir der Weg, den du gehst, zu abschüssig ist. 33Der Esel hat mich gesehen und ist mir schon dreimal ausgewichen. Wäre er mir nicht ausgewichen, dann hätte ich dich vielleicht jetzt schon umgebracht, ihn aber am Leben gelassen. 34Bileam antwortete dem Engel des Herrn: Ich habe gesündigt, aber nur, weil ich nicht wußte, daß du mir im Weg standest. Jetzt aber will ich umkehren, wenn dir mein Vorhaben nicht recht ist. 35Der Engel des Herrn antwortete Bileam: Geh mit den Männern, aber rede nichts, außer was ich dir sage. 

 

 

Methoden:

 

Den Text aus zwei Perspektiven spielen:

 

Erzähle den Bibeltext (bis Vers 30) in eigenen Worten und lasse Teilnehmerinnen die Rolle Gottes, des Esels und Bileams einnehmen. Beim ersten Erzähldurchgang den Engel noch weglassen, sozusagen aus der Perspektive Bileams erzählen, der den Engel nicht sieht (obwohl er ein Seher ist). Bis Vers 30 erzählen und dann stoppen.

 

Die Teilnehmer/innen befragen, wie sie glauben, dass die Geschichte weitergehen könnte oder wie sie die Geschichte weitererzählen würden.

 

Dann die Geschichte von neuem zu erzählen beginnen. Nun gibt es eine Rolle mehr, die aber noch nicht verraten wird, aber ein/e Teilnehmer/in wird dazu eingeteilt, dann mitzuspielen. Im zweiten Durchgang wird die Geschichte aus der Perspektive der Eselin erzählt. Die Geschichte wird zu Ende erzählt und das Rätsel aufgelöst. Bileam und auch den Teilnehmer/innen werden sozusagen die Augen geöffnet.

 

 

Mit dem Text weitergehen:

 

Gespräch: Wann wurden dir schon mal die Augen geöffnet? Hattest du schon mal so „Aha-Erfahrungen“? Hat es dir auch schon mal geholfen, eine Sache anders zu sehen oder sozusagen mit den Augen von jemand anderem zu sehen?

 

Oder: Einzelarbeit mit denselben Impulsfragen – Gedanken aufschreiben.

 

Variation: Denkblasen befüllen:

 

Auf zwei Plakaten jeweils eine große Denkblase zeichnen. In der ersten Denkblase werden alle Gedanken gesammelt, die dem Seher Bileam durch den Kopf gehen könnten und in der zweiten alle Gedanken der Eselin. 

 

 

Abschluss:

 

Cloudmeditation:

 

Cloud für alle TN ausdrucken oder 1x ganz groß für die Mitte:

 

Den Text und die Bibelarbeit noch einmal durchdenken und bei meditativer Musik die Cloud betrachten.

Impulsfrage. Was sind für mich Schlüsselwörter der Geschichte? Was hat mich besonders angesprochen?

 

 

Variation: eine eigene Cloud gestalten mit den Worten der Erzählung, die für wichtig, entscheidend erachtet werden. Eigene Gedanken und Worte dürfen hinzugefügt werden

 

 

 

Segenstext → siehe Texte zum Nachdenken

 

Oder Lied:

Augen die sehen GL 893

I am sure I shall see (http://www.taize.fr/spip.php?page=chant&song=1384&lang=de)

 

 

 

Versöhnung: Perspektivenwechsel in zwei oder drei Schritten

 

Schreibmeditation

 

Die Teilnehmer/innen bekommen 2 (3) Zettel und den Auftrag über folgende Fragen nachzudenken und ihre Gedanken zu notieren.

 

 

Zettel 1) Was ärgert mich, beschäftigt mich?

 

Welche Herausforderung hab ich zu lösen? Welcher Aufgabe muss ich mich stellen? -> Schreibe deine Gedanken und Gefühle dazu auf!

Manchmal hilft es auch, eine kleine Skizze zu machen: Wer ist beteiligt? Was macht mir Angst? Wo stimmt die Beziehung nicht?

 

 

Während der Einzelarbeit kann ruhige Musik gespielt werden.

 

 

Der/Die Gruppenleiter/in leitet einen klaren Schnitt zwischen erster und zweiter Phase an. Nach der ersten Einzelphase wird zur zweiten übergeleitet. Nun wird der 2. Zettel für die 2.Impulsfrage verwendet.

 

 

Zettel 2) Wenn ich nun die genau gegenteilige Perspektive einnehme - wie sieht das Problem dann aus?

Wie sieht diese Situation meine Mutter/Lehrerin/Freundin...

 

 

Für diese Impulsfrage soll nun auch eine andere Sitzposition eingenommen werden z.B am Tisch gegenüber oder in der anderen Ecke des Raumes,… -> So kann man von dort, sozusagen von außen auf seinen eigenen oder angestammten Platz hinschauen.

 

3)Kann mir der Perspektivenwechsel helfen, um die Herausforderung besser zu bewältigen? Gespräch in der Gruppe

Jeder darf seine eigene Geschichte teilen, muss aber nicht!

 

 

Weitere Vertiefung:

 

Wie sieht das ganze aus Gottes Perspektive aus?

 

Wenn ich mir die beiden Blätter mit meinen Gedanken und Skizzen vor mir auf den Boden lege – wie sieht das ganze aus der „Vogelperspektive“ aus? Was macht die Entfernung aus? Wie könnte Gott die Situation sehen?

 

 

Abschlussrunde

 

Die TN werden aufgefordert, ihre Blätter noch einmal anzusehen und im Kopf die drei Perspektiven nacheinander kurz einzunehmen.

Mit einer Runde in der jeder nur 1 Wort sagen kann, wie er/sie sich nun fühlt, was ihm/ihr wichtig geworden ist oder woran man in Gedanken gerade noch hängt.

 

 

Text zum Abschluss → siehe Segensgebete

 

 

Magnificat – Lk 1,46-55

 

 

 

Gott schaut auf mich, wenn ich am Boden bin. Gott richtet, die auf, die erniedrigt wurden und erniedrigt die, die glauben etwas Besseres zu sein.

 

 

Körperübung zum Einstieg:

 

Kann entweder von zwei Teilnehmer/innen exemplarisch gemacht werden, oder von allen (je nach Gruppengröße und Platzangebot).

 

Wahrnehmungsübung: Wie fühlt es sich an, wenn jemand „über mir steht“, wenn die Höhe zwischen 2 Personen sehr unterschiedlich ist?

 

TN 1 sitzt (wenn möglich niedriger Sessel), TN 2 steht in einigem Anstand dazu. Die TN werden befragt, wie sich die Position jeweils anfühlt und dann wird der stehende TN immer wieder aufgefordert einen Schritt näher zu treten -> bis die beiden ganz nahe sind und die Ungleichheit intensiv spürbar ist. Dazwischen immer wieder genügend Zeit geben um sich hineinzufühlen und Assoziationen und Gefühle zu teilen.

 

Wenn zeitlich möglich auch wechseln, dass jeder beide Positionen ausprobieren kann.

 

Begegnung mit dem Text

Ein poetischer Text aus der Bibel, es ist ein Gebet von Maria spricht auch von den Hohen und den Niedrigen. 

 

Magnifikat laut vorlesen (Lk 1,46-55)

 

Mit besonders interessierten Gruppen kann auch ein Übersetzungsvergleich angestellt werden oder der Text einmal in einer anderen, ungewohnten Übersetzung bearbeitet werden. Als Vorschlag habe ich hier die Bibel in gerechter Sprache angeführt.

 

Einheitsübersetzung  Bibel in gerechter Sprache

Meine Seele preist die Größe des Herrn,

47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen 

Retter. 

48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat 

er geschaut. 

Siehe, von nun an preisen mich selig alle 

Geschlechter. 

49 Denn der Mächtige hat Großes an mir 

getan, und sein Name ist heilig. 

50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu 

Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 

51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle 

Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll 

Hochmut sind; 

52 er stürzt die Mächtigen vom Thron 

und erhöht die Niedrigen. 

53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen 

Gaben 

und läßt die Reichen leer ausgehen. 

54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an 

und denkt an sein Erbarmen, 

55 das er unsern Vätern verheißen hat, 

Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

 

 

 

 

 

 

»Meine Seele lobt die Lebendige,

47 und mein Geist jubelt über Gutt, die mich

gerettet hat. 

48 Sie hat auf die Erniedrigung ihrer Sklavin 

geschaut. 

Seht, von nun an werden mich alle 

Generationen glücklich preisen, 

49 denn Großes hat die göttliche Macht an 

mir getan, 

und heilig ist ihr Name. 

50 Ihr Erbarmen schenkt sie von Generation 

zu Generation 

denen, die Ehrfurcht vor ihr haben. 

51 Sie hat Gewaltiges bewirkt. 

Mit ihrem Arm hat sie die auseinander 

getrieben, die ihr Herz darauf gerichtet 

haben, sich über andere zu erheben. 

52 Sie hat Mächtige von den Thronen 

gestürzt 

und Erniedrigte erhöht, 

53 Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt 

und Reiche leer weggeschickt. 

54 Sie hat sich Israels, ihres Sklavenkindes, 

angenommen 

und sich an ihre Barmherzigkeit erinnert, 

55 wie sie es unseren Vorfahren zugesagt 

hatte, 

Sara und Abraham und ihren Nachkommen 

für alle Zeit.«

 

Die Teilnehmer/innen werden aufgefordert, den Text selber nochmals durchzulesen und Stellen anzustreichen, die ihnen gefallen. Falls sie etwas nicht verstehen, sollen sie es mit einem Fragezeichen markieren.

 

Variante: Für ein intensiveres Arbeiten am Text kann die Västerasmethode verwendet werden.

Västerasmethode:

Einzelarbeit – Text mehrmals durchlesen und mit Symbolen versehen

!      wichtig, Kernaussage 

?      "Da habe ich eine Frage" 

♥   "Da geht mir das Herz auf"

ϟ     "Da regt sich in mir Widerstand“ 

 

Klären der Fragen im Plenum - dann Sammeln der "schönen Verse“.

 

Die beiden Verse ("auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut“ und "er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen“) werden herausgenommen und intensiv behandelt. 

 

Was bedeuten sie? 

 

Übertragung auf das eigene Leben: 

  • Wann fühle ich mich niedrig? Am Boden zerstört? Down? Wann wünsche ich mir, dass Gott mich aufrichtet und auf mich schaut?

 

  • Wann erhöhe ich mich über andere? Wo spiele ich andere herunter, mache sie lächerlich? Warum tu ich das? Tu ich das, um selber besser da zu stehen? 

Abschluss:

 

Text: Magnifikat → siehe Texte zum Nachdenken Lied:

 

Magnificat Taize (GL 390)

 

 

 

Facetten der Wirklichkeit – Lass es mich sehen (von Deepwalker)

 

Einstieg:

 

Heute wollen wir sehen. Wir wollen die Augen aufmachen und zwar nicht nur die im Kopf, sondern auch die „inneren“ Augen schärfen. Uns beschäftigen so viele Dinge im Leben. Manche sind groß, mache klein, manche wichtig, andere haben wir gleich wieder vergessen. Unser Leben hat so viele Facetten, die es ausmachen, dass es manchmal gar nicht so einfach ist noch zu erkennen, was wirklich wichtig ist.

 

Mit einem Lied und einem Poetry Slam wollen wir darüber nachdenken.

 

 

Lied mit Text anhören

Lied: „Ich will sehen“ von Deepwalker

https://www.youtube.com/watch?v=eV6urVVcMC0

 

Text: https://dopewalka.net/index.php?section=lyrics#ICH%20WILL%20SEHEN

 

 

Gespräch im Plenum:

Worum geht es in dem Lied?

Wen meint der Sänger mit „Quelle“

Was ist die Aussage am Schluss des Liedes?

 

 

Was meint ihr – wie kann es gelingen, die Dinge, die wirklich wichtig sind nicht aus den Augen zu verlieren? Was sind für euch die Facetten – oft sind es ja auch Kleinigkeiten des Alltags – die besonders beachtenswert sind? Was sind unsere Quellen?

 

 

Poetry Slam

 

Die TN erhalten allein oder zu zweit einen Zettel auf dem oben und unten der Refrain des Liedes vorgedruckt ist.

 

Sie sollen nun mit dem Refrain als Ausgangs (und Endpunkt) einen Poetry Slam vorbereiten.

Ihre eigenen Gedanken werden sozusagen zu einer Strophe niedergeschrieben.

Vorsicht: Klar anleiten, dass es nicht darum geht, das Lied weiter zu schreiben! Der Poetry Slam muss nicht zu Melodie und Rhythmus des Liedes passen – kann auch ganz anders sein. Als Hintergrundmusik und Inspiration kann das Lied weiter laufen.

 

 

Aufführungen der Poetry Slams

 

 

Abschluss

 

 

Segenstext → siehe Texte zum Nachdenken 

 

 

 

 

Vertrautes neu sehen – den Engel im Freund erkennen:

Das Buch Tobit

 

Der/Die Gruppenleiter/in erzählt die Geschichte von Tobit und nimmt die Gruppe durch verschiedene Methoden immer wieder direkt in das Geschehen mit hinein.

 

Hinweis: Das Bucht Tobit ist nicht lang. Zur Vorbereitung wäre es gut, die Geschichte einmal zu lesen. Hier wird jeweils nur eine kurze Zusammenfassung geboten bzw. ein Vorschlag geliefert, wie die Geschichte für Jugendliche nacherzählt werden kann.

 

Geschichte:

Das Buch Tobit erzählt die Geschichte des gerechten Tobit und seines Sohnes Tobias. Tobit versucht, sein Leben gerecht zu führen und richtet sich ganz auf Gott aus. Dabei geht er oft auch ein Risiko ein. Der jüdische Glaube ist nämlich nicht gerne gesehen und sein Volk wird unterdrückt und gedemütigt. Er bestattet zum Beispiel die, die von der Herrschaft umgebracht wurden und eigentlich zur Demütigung des jüdischen Volkes nicht begraben werden dürfen. Dabei geschieht dann ein Unglück. Nachdem er wieder Tote bestattet hat, schläft er draußen, wie es nach jüdischem Brauch üblich ist. Da erblindet er, weil ihm Vogelkot in die Augen kommt.

 

Der alte und nun auch blinde Tobit erinnert sich daran, dass er bei einem Freund noch Geld hinterlegt hat und möchte nun seinen Sohn losschicken, um es zu holen, da es ja sein Erbe ist. Der junge Tobias soll also auf eine große Reise gehen, was damals gefährlich war und vor allem wusste er den Weg nicht (gab noch keine Google Maps). Darum suchten sie jemanden, der den Weg kannte und als Reisebegleiter und Führer engagiert werden konnte. Hier hatte Gott schon seine Finger im Spiel. Sie fanden Asarja, der sich bereit erklärte, Tobias auf seiner Reise zu begleiten.

 

Methode: Blind führen

 

Wenn man selbst den Weg nicht weiß, braucht man jemanden, auf den man vertrauen kann, der durch die Hindernisse und Gefahren führt und weiß, wo es lang geht. Das wollen wir nun auch in einer Übung ausprobieren.

 

Vorbereitet wird ein kleiner Parcour (Treppe, durch Engstelle, über einen Tisch klettern, unter einen Tisch durch,…) durch den ein TN einen anderen TN hindurchführt. Je nach Gruppe kann die Schwierigkeit variiert werden. Danach wechseln, sodass jeder einmal blind sein durfte und jeder einmal jemanden geführt hat.

 

Reflexion: Wie ist es dir ergangen? Hast du dich sicher gefühlt? Hat es eine Situation gegeben, in der du gerne selbst geschaut hättest? Wie war es für dich, jemand anderen zu führen? Für jemand anderen verantwortlich zu sein?

 

Geschichte:

Asarja wird der Reisebegleiter von Tobias und die beiden machen sich auf den Weg. Der Abschied fällt den Eltern von Tobias sehr schwer. Sie waren beiden schon alt und wussten nicht, ob sie ihren Sohn wieder sehen werden. Außerdem waren Reisen damals gefählich. Sich zu verletzen oder ausgeraubt zu werden, war manchmal sogar ein Todesurteil, wenn man niemanden fand, der einem half oder kein Geld hatte, Hilfe zu bezahlen. Aber die Reise der beiden hat gut angefangen und die beiden freunden sich mehr und mehr an. Einmal müssen sie einen Fluss überqueren – da wird es ein bisschen abenteuerlich….

 

Methode: Acid River

 

Material: 2 Seile zu Abgrenzung, Tritthilfen (A4 Papier o.ä.)

 

Die Gruppe muss mit Hilfe weniger Tritthilfen den Fluss überqueren, ohne das Wasser zu berühren. Die Tritthilfen symbolisieren Steine. Allerdings gibt es zu wenige, um einfach einen Weg durch den Fluss zu legen…

 

Variation: Während die Gruppe gerade mitten im Fluss ist (und meist sehr unsicher steht oder recht dicht gedrängt ist) erzählt der Gruppenleiter weiter, dass die beiden von einem großem Fisch angefallen werden, die Tobias zu verschlingen versucht. Asarja schreit Tobias aber zu, er soll den Fisch packen und an Land werfen. GL wirft Gruppe einen Fisch zu (aufblasbarer Fisch vom Badeurlaub oder Kuscheltier) – diese müssen ihn fangen und an das Ufer werfen, zu dem sie unterwegs sind.

 

Wenn diese Variation nicht gewählt wird, wird die Geschichte einfach so erzählt.

 

Geschichte:

Nach diesem Abenteuer sind beide hungrig und machen eine Pause. Sie essen den Fisch und Asarja gibt Tobias ein paar wichtige Tipps. Er soll Teile des Fisches aufheben und mitnehmen, da man daraus Medizin machen kann. Tobias tut so. Die Reise geht weiter und Asarja hat eine weitere gute Idee. Er weiß, dass eine entfernte Verwandte in Tobias Alter in der Nähe wohnt: Sara. Sie statten den Verwandten einen Besuch ab und es ist wie „Liebe auf den ersten Blick“.

 

Methode: Who ist Who mit „perfekten Paaren“

 

Jeder TN bekommt ein Zetterl (postit) auf die Stirn geklebt, sodass es alle lesen können, nur er/sie selbst weiß nicht, was darauf steht. In der Runde darf nun jeder Entscheidungsfragen stellen (Antwort: Ja, nein) und jeder/e muss so draufkommen, welches bekannte Pärchen auf dem eigenen Zettel steht.

 

(Minnie und Mickey Mouse, Adam und Eva, Romeo und Julia, Cäsar und Kleopatra,…)

 

Geschichte:

Sara und Tobias finden sich und – damals im Alten Orient ging das recht schnell – die beiden heiraten. Die Geschichte der Bibel erzählt, dass bei Sara ein Dämon istm der es nicht zulässt, dass eine Ehe oder Beziehung zu einem Mann funktionierte. Asarja weiß davon und informiert Tobias, dass er in der Hochzeitsnacht einen Teil des Fisches als Räucherwerk verwenden soll. Das vertreibt den Dämon.

 

Überglücklich über die Hochzeit feierten Sara und Tobias tagelang mit Saras Familie und den Nachbarn. In der Zwischenzeit holt Asarja das Geld für Tobias, denn die Familie von Sara wollte Tobias gar nicht mehr weglassen. Als Asarja mit dem Geld zurückkommt nimmt Sara von ihrer Familie Abschied und Asarja, Tobias und Sara machen sich wieder auf den Weg nach Hause zu Tobias Eltern. Diese machen sich in der Zwischenzeit schon riesige Sorgen und glauben, dass ihrem Sohn etwas zugestoßen ist. 

 

Als ihr Sohn, dann endlich nach Hause kommt und ihnen seine Frau Sara vorstellt – ist die Freude groß und auch hier wird sogleich wieder ein Freudenfest gefeiert.

 

Asarja erinnert Tobias an den Fisch und die heilsame Wirkung. Tobias nimmt den Teil und bringt ihn auf die Augen seines blinden Vaters auf. Er massiert es in die Augen ein. Zuerst brennt es, doch dann löst sich etwas und sein Vater kann wieder sehen.

 

Methode:

 

Manchmal ist auch für uns eine Berührung heilsam und wie bei Verspannungen kann sich etwas lösen. Heilsame Berührungen wollen wir jetzt auch probieren

  • Handmassage: Der, der massiert wird darf die Augen zumachen und einfach nur spüren. Der/Die Massierende verwendet Handcreme und macht eine streichende, tippende (wie Regentropfen) Massage.

Nun ist die Geschichte eigentlich schon bei einem Happy End angekommen. Die Reise ist gut überstanden, Tobias hat sogar seine große Liebe gefunden, sein Vater kann wieder sehen,… aber die Geschichte ist noch nicht ganz zu Ende.

 

Tobias und Tobit holen Asarja heran und wollen sich bei ihm bedanken und ihm auch seinen vereinbarten Lohn ausbezahlen. Doch dieser will keinen Lohn annehmen und gibt sich plötzlich als der zu erkennen, der er wirklich ist. Er ist nämlich nicht Asarja, sondern sein Name ist Raphael. Er ist ein von Gott geschickter Engel. Ein Erzengel sogar. Gott selbst hat die Gebete von Tobit, Tobias und auch von Sara erhört und den Engel Raphael geschickt um die Bitten zu erfüllen und zu einem guten Ende zu führen.

 

Nun sehen sie Asarja, der ihnen schon vertraut geworden war, ganz neu. Er ist nicht nur ein Freund, sondern ein Engel, ein Geschenk Gottes.

 

Methode:

 

Der Name Raphael bedeutet „Gott heilt“. Dieser Engel hat nicht nur durch sein Wissen die Blindheit von Tobit geheilt, sondern wirkte heilsam auf alle Menschen, die ihm begegnet sind oder sich mit ihm auf den Weg gemacht haben.

 

Kennst du auch Menschen die irgendwie gut tun? Hattest du schon mal eine Begegnung, die heilsam war. Einen Freund oder eine Freundin, der/die besonders gut zuhören oder dich wieder aufmuntern kann, wenn du gerade traurig bist?

 

Schreibe dem Menschen, der für dich wie ein guter Engel war eine kleine Botschaft, indem du ihm/ihr sagst, was so schön oder wohltuend war. Das kann auch eine Möglichkeit sein „Danke“ zu sagen.

  • entweder werden Briefe oder Postkarten geschrieben
  • Manchmal kann es auch ein schönes sms sein ;-) Abschluss:

Texte → siehe Texte zum Nachdenken

Text: Begegnung

Text: Den Engel im nächsten erkennen

 

11.07.2017

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