Thursday 13. August 2020

Rechtliches bei Freizeitveranstaltungen

Infobox

Kurzbeschreibung:

Chillen, Grillen, Jahresabschlussfeier,

unterwegs in der Natur. Schnell kann man

mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Damit

das nicht passiert, hier ein paar Tipps.

Keywords: Aufsichtspflicht, Verantwortung, Haftung
ErstellerIn: Georg Amschl, KJ Steiermark
eingereicht von/am:  Petra Lindinger

 

Chillen, Grillen, Jahresabschluss feiern, unterwegs in der Natur...

 

…doch – die Idylle trügt. Recht schnell kann jeder von uns mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Und damit so was in 99 % der Fälle nicht passiert, hier ein paar Tipps für GruppenleiterInnen zum Beachten:

 

  • Hauptverantwortlichkeit (Mindestalter: 21 Jahre) und Aufsichtspflicht klären.
    ALTER von Personen, um Aufsichtspflicht übernehmen zu können:
    Grundsätzlich haben die Erziehungsberechtigten / Eltern die Sorgfaltspflicht („Aufsichtspflicht“). Diese Aufsichtspflicht wird oft für eine bestimmte Zeit an andere Personen übertragen oder von diesen übernommen, die mit den Jugendlichen zu tun haben (Firmbegleiter/in, Jugendleiter/in, Lehrer/in…) und volljährig, also MINDESTENS 18 JAHRE alt sind.
     
  • Anzahl der Aufsichtspflichtigen (abhängig von der Gruppengröße)
     
  • Gruppengröße
    Als Faustregel gilt: Je jünger die Kinder und Jugendlichen sind, desto kleiner soll die Gruppengröße gehalten werden (z.B. im Schwimmbad: 2 Aufsichtspersonen für 6-8 Kinder).
    Bei mündigen Minderjährigen empfiehlt sich eine Größe von 14-20 Jugendlichen und 2 Aufsichtspersonen.
     
  • Teamstruktur und Aufgabenteilung
     
  • Jugendschutzgesetz beachten!
     
  • Informationen an die Erziehungsberechtigte über Ausflug / Jugendlager
     
  • Erstellen von Haus- oder Lagerordnung
     
  • Budget planen
     
  • Gefährlichkeit (Schwierigkeitsgrad bei Wanderungen, Verkehr, usw.)
     
  • Dauer des Ausflugs / Jugendlagers
     
  • Wetterlage
     
  • Verpflegung
     
  • Lagerfeuer
    Die Entzündung größerer, weithin sichtbarer Feuer ist der zuständigen Feuerwehr rechtzeitig, mindestens jedoch eine Stunde vorher, anzuzeigen (z.B. Lagerfeuer). Weiters sollten Löschmittel bereitgestellt sein (Feuerlöscher, Wasserkübel, etc.).
     
  • Bekleidung und Ausrüstung
     
  • Transport der Kinder / Jugendlichen
     
  • Inhalt / Programm
     
  • Alternativen bei unerwarteten Ereignissen
     
  • Vorgehen bei Notsituationen klären
     
  • Versicherung (Unfall-, Haftpflicht-, Reiseversicherung)
     
  • Fremdenverkehrsabgabe
     

 

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es bei der kj oö und im Behelf: „Rechtliche Grundlagen für die Kinder- und Jugendarbeit“, 2.Auflage, 2007.

 

Einen schönen „chilligen“ Sommer wünscht

 

Georg Amschl

Öffentlichkeitsarbeit | KJ Steiermark

georg.amschl@graz-seckau.at

 

 

12.01.2015

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