Tuesday 25. February 2020

Meditation ''4 Jahreszeiten 4 Himmelsrichtungen''

Infobox

Kurzbeschreibung:

Ein einfaches Körpergebet. Ausgehend vom

Kreuz in der Mitte, das nach den

Himmelsrichtungen ausgerichtet ist, stellen

sich die TeilnehmerInnen abwechselnd gegen

die 4 Himmelsrichtungen auf, erhalten Impulse,

verneigen sich in die Richtung und schließen

mit einem kurzen Impuls zum Lebenskreis. 

Keywords: Jahreszeiten, Himmelsrichtung
TN-Zahl: beliebig
Dauer: ca. 30 Min.
Ort:

Kirche, Kapelle, Jugendraum,

sonstige besinnliche Orte

ErstellerIn: kj oö
eingereicht von/am:  Viktoria Penkner / 12. August 2009

 

Ablauf Inhalte/Stichworte
Info:

- TN stehen im Kreis

- in der Mitte des Kreises liegt ein Kreuz, das nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist

- alle drehen sich in Richtung Süden

Süden

+ Sonne höchster Stand, auch Sterne und Mond

+ höchster Stand nur einen kurzen Augenblick

+ Süden ist Mittag; ist Sommer; ist ,,Hier und Jetzt" - Gegenwart

+ im Süden stehen nachts die Sternbilder der gegenwärtigen Jahreszeit

+ im Süden ist das Element Erde zu Hause

+ die Erde lehrt uns in der Gegenwart zu leben

+ Süden sagt „Lebe jetzt“

--> Tn begrüßen Himmelsrichtung mit der Verbeugung und lassen die Kraft auf sich wirken

--> danach verbeugender Abschluss

Westen

+ alle Gestirne gehen dort unter

+ Tag und Nacht finden dort ein Ende

+ im Westen finden wir nachts die Sternbilder der vergangenen Jahreszeit

+ die Tageszeit des Westens ist der Abend

+ die Jahreszeit ist der Herbst

+ der Westen steht für das Vergängliche

+ der Westen symbolisiert das Fließende und die Vergangenheit

+ der Westen steht für das Element Wasser

+ vom Wasser können wir lernen beweglich zu bleiben, mit dem Sein zu fließen, loszulassen

+ wir sind immer wieder mit dem Tod konfrontiert, mit Vergänglichem

+ so wie die Bäume im Herbst ihr Laub loslassen, damit im Frühling Neues wachsen kann, müssen wir lernen loszulassen

+ der Herbst ist die Zeit des ,,Resumèes“ - das was geschehen ist, müssen wir loslassen, um neuen Keimen den Weg zu ebnen

--> Tn begrüßen Himmelsrichtung mit der Verbeugung und lassen die Kraft auf sich wirken

--> danach verbeugender Abschluss

Norden

+ im Norden steht der Polarstern

+ er ändert seine Stellung im Laufe eines Menschenlebens nicht

+ im Norden erreichen Sonne und Mond ihren tiefsten Stand

+ im Norden ist die Nacht zu Hause

+ das Element des Nordens ist die Luft

+ die Jahreszeit ist der Winter

+ im Winter zieht sich das Leben in seine Wurzeln zurück

+ es kommt seinem Ursprung und seiner Mitte näher

+ äußerlich wird es dunkel

+ Weihnachten feiern wir das Fest des inneren Lichtes

+ Begegnung mit dem Licht in unserer Mitte

+ das Licht in unserer Mitte bleibt still, so viel sich auch um uns drehen und geschehen mag, so wie der Polarstern in der Mitte des Himmels

+ der Norden ist euer Mitte, der leuchtende ruhende Pol

--> Tn begrüßen Himmelsrichtung mit der Verbeugung und lassen die Kraft auf sich wirken

--> danach verbeugender Abschluss

Osten

+ die Jahreszeit ist der Frühling

+ das Element ist das Feuer

+ die Zeitqualität ist die Zukunft

+ alles was auf uns zukommt ist dort noch verborgen

+ alle Freude, alle Aufgaben sind in der Zukunft als Möglichkeit bewahrt

+ verweilen wir eine Weile nach Osten und entwickeln das Vertrauen, dass alles, was kommt, gut ist und für euch eine Chance zum Lernen und Wachsen.

--> Tn begrüßen Himmelsrichtung mit der Verbeugung und lassen die Kraft auf sich wirken

--> danach verbeugender Abschluss

Ende

- zurück in den Kreis wenden

- Hände auf die Erde legen

- ,,Der Kreis der Sonne ist ein Symbol für das Leben und seinen Weg, ein Symbol für Geburt - Reife - Tod - in der Tiefe an die Ewigkeit rühren - und von dort aus

neu geboren zu werden.

- wir sehen dieses Bild wieder in den Jahreszeiten und im Laufe der Sternbilder eines Jahres

- wir sehen es im Leben der Pflanzen und Tiere und letztlich ist es der Weg unseres eigenen Lebens.

- mit diesen Gedanken nehmt euch vor. Das tägliche Auf und Ab nicht mehr so wichtig zu nehmen, sondern dem zeitlosen ruhenden Pol in unserer Mitte immer wieder nachzuspüren.

- dieser Mittelpunkt ist nicht nur unsere eigener, er ist Mittelpunkt allen Seins - jenseits von Entstehen und Vergehen.

 

aus: Kalff, Umwelt- und Naturpädagogik (oder so ...)

 

 

26.09.2012

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