Sunday 26. January 2020

''Maske und Spiegel''

Infobox

Kurzbeschreibung: Morgenlob für Fasching
Keywords:

Liturgie Morgenlob Masken

Spiegel Fasching Psalm 139

Rollen Gesicht Identität ich echt

TN-Zahl: beliebig
Dauer: 15 Min.
Materialien:

Tuch, Spiegel, Maske, Kerze,

Zünder, Zetterl, Stifte,

Kopien mit Psalm 139,1-18

Ort: beliebig, ev. im Freien
ErstellerIn: Julia Baumgartner
eingereicht von/am:  13.06.2013

 

Ablauf Inhalte/Stichworte Material

Vorher

Mitte gestalten: auf das Tuch werden die Maske & der Spiegel gelegt, die Kerze wird dazugestellt 6 angezündet Tuch, Maske, Spiegel, Kerze, Zünder
Beginn Kreuzzeichen „Wir sind gerade in der Faschingszeit. Der Fasching ist eine Zeit der Masken. Manchmal haben auch wir Masken auf, verstellen uns, spielen Rollen, verstecken uns… Das ist ganz normal und nicht schlecht, aber hin und wieder tut es gut, mein wahres Gesicht anzuschauen und auch zu zeigen, mir bewusst zu machen, was mich besonders macht, was schön an mir ist.“  
Selbstreflexion Zetterl & Stifte austeilen, einladen, dass jedeR draufschreibt, was an ihm/ihr besonders, schön… ist. Wer fertig ist faltet das Zetterl zusammen und legt es in die Mitte zum Spiegel  
Psalm 139 „Ich lade euch jetzt ein, dass wir gemeinsam einen Text aus der Bibel lesen, einen Psalm. Dieser Text ist schon sehr alt, die Sprache vielleicht ungewohnt, aber ich finde ihn doch sehr schön und ansprechend, weil er ausdrückt, dass jede&jeder von uns ganz besonders und von Gott geliebt ist. Lesen wir den Psalm reihum, jedeR einen Absatz bis er zu Ende ist.“ Psalm wird gelesen  
Segen „Mit dieser Zusage wollen wir in diesen Tag gehen. Gott gebe uns dazu seinen Segen Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“  

 

 

Gestaltete Mitte:

 

 

Psalm 139,1-18

 

1 Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.

 

2 Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken.

 

3 Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen.

 

4 Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge - du, Herr, kennst es bereits.

 

5 Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich.

 

6 Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen.

 

7 Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?

 

8 Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.

 

9 Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äußersten Meer,

 

10 auch dort wird deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fassen.

 

11 Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, statt Licht soll Nacht mich umgeben»,

 

12 auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie Licht. 

 

13 Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter.

 

14 Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.

 

15 Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen.

 

16 Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war.

 

17 Wie schwierig sind für mich, o Gott, deine Gedanken, wie gewaltig ist ihre Zahl!

 

18 Wollte ich sie zählen, es wären mehr als der Sand. Käme ich bis zum Ende, wäre ich noch immer bei dir.

 

 

15.04.2014

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