Montag 10. Dezember 2018

Auch in Linz ist Donnerstag!

Die Katholische Jugend Oberösterreich unterstützt die „Überparteiliche Plattform Donnerstagsdemo“ inhaltlich in ihren Hauptforderungen.

Gemäß unserem Leitbild und den Positionen, die wir daraus für unser Handeln ableiten, vertreten wir ein Weltbild, in dem Jugendliche und junge Erwachsene lebendig und partizipativ Verantwortung übernehmen und an demokratischen Entscheidungsprozessen teilhaben.  

 

Wir verstehen uns nicht nur als Lobby für Jugendliche und die Anliegen junger Erwachsener, sondern gestalten Gesellschaft und Lebensräume für Jugendliche mit. Neben verschiedenen Projekten, in denen wir die Vorstellungen und Ideen junger Menschen ins Zentrum rücken (zum Beispiel „wir.gestalten.arbeit“), setzen wir uns aktiv für eine solidarische Welt des Miteinanders und der Nächstenliebe ein (beispielsweise bei der Aktion „72h ohne Kompromiss“) und leben den achtsamen Umgang mit Ressourcen (Stichwort „Faire KJ“). 

 

Als katholische Jugendorganisation sehen wir die Lebensrealität von Jugendlichen, ihre Hoffnungen, Freuden und Sorgen als Ausgangspunkt unseres Handelns. Daher setzen wir kritische Impulse in Kirche und Gesellschaft. Wir sehen es als unseren Auftrag, Jugendliche zu einem Engagement für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung zu motivieren. 

 

Gemeinsam leben wir die Vision einer Kultur des friedlichen Miteinanders, in der das Zusammenleben auf Chancengleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe basiert. Wir fordern eine Politik und eine Gesellschaft, die diese Werte verstärkt in das Zentrum rückt und in der die Interessen und Bedürfnisse aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen ernst genommen und unterstützt werden.  

 

Daher erheben wir unsere Stimme und setzen uns für mehr Menschlichkeit und Solidarität in der Politik und in der Gesellschaft ein! 

 

Die ehrenamtlichen Vorsitzenden der Katholischen Jugend OberösterreichLinz, 26.11.2018 

 

 

Für eine lebendige Demokratie. 

„Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ (vgl. Bundes-Verfassungs-gesetz, Artikel 1) Das Volk trifft durch freie Wahlen direkt oder indirekt Entscheidungen. Um Entscheidungen zu treffen, sind Diskussionen und Prozesse der Meinungsbildung unabdingbar. Wird Demokratie also ernst genommen und gelebt, dann reichen auf komplexe Fragestellungen leider keine einfachen Antworten, es braucht eine intensive Beschäftigung mit dem Thema. Zudem braucht es wertschätzende, sachliche und nicht polemisierende Diskussionen. So erst wird Demokratie lebendig. Wir bringen diese Sicht in unseren Kontakten mit Jugendlichen ein und binden sie partizipativ in Entscheidungsprozesse ein. 

 

Für eine solidarische Gesellschaft. 

Unsere Methode (Sehen-Urteilen-Handeln-Feiern), Situationen zu beurteilen und sie gegebenenfalls auch zu verändern, geht auf den belgischen Arbeiterpriester Josef Cardijn zurück und lässt im Handeln Engagement für eine menschengerechte und solidarische Gesellschaft entstehen. Wir ermutigen Jugendliche zu verantwortungsvollem, sozialem und politischem Einsatz und sozialer Gerechtigkeit. Aus einem Bewusstsein für diese Werte erwächst Solidarität für die Schwächeren, für die, die am Rand der Gesellschaft leben. Wir leben unser Selbstverständnis in vielen Aktionen und Veranstaltungen, allen voran in der Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“. 

 

Für einen achtsamen Umgang mit Ressourcen. 

Unserem Selbstverständnis gemäß nehmen wir das menschliche Zusammenleben in seinen vielfältigen Dimensionen wahr, sensibilisieren für globale Zusammenhänge und tragen zur Bewusstseinsbildung von Jugendlichen bei. Wir sehen uns herausgefordert, tatkräftig und verantwortlich die Schöpfung mitzugestalten und auf aktuelle Missstände aufmerksam zu machen und darauf zu reagieren. Daher achten wir im Sinne der Nachhaltigkeit auf die Zukunftsfähigkeit und Umweltverträglichkeit unseres Tuns, wie zum Beispiel in den Aktionen der Fairen KJ.  

 

Wir fordern Menschlichkeit in Politik und Gesellschaft! 

Als christliche Organisation entsteht aus unserem Glauben der Auftrag, gesellschaftspolitisch und solidarisch zu handeln und uns für ein Leben in Würde einzusetzen. Wir stehen unserem Leitbild gemäß für ein friedliches Miteinander, das von Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe geprägt ist. Vernetzt mit anderen kirchlichen und außerkirchlichen Organisationen (wie zum Beispiel der youngCaritas, dem Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus und vielen anderen) sehen wir uns auch in der Pflicht, für jene Partei zu ergreifen, deren Lebensmöglichkeiten begrenzt sind. Daher erwarten wir uns eine Politik und eine Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und vor allem diese Jugendlichen und junge Erwachsenen besonders unterstützen und fördern und ihre Lebensbedingungen verbessern. Solidarität und Menschlichkeit müssen sich im politischen und gesellschaftlichen Geschehen wiederfinden! 

 

 

Zur Webseite: https://www.in-linz-ist-donnerstag.at/

 

Nächster Termin: 13. Dezember 2018, 18:00 Uhr, Schillerplatz (Vorplatz)

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