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Von der Legende

Von Zauberern, Burgfräuleins und verborgenen Schätzen

Hoch über dem Kremstal erhebt sich stolz und mächtig die Jugendburg Altpernstein. Doch neben dem Burgteam und den vielen Jugendlichen bevölkern des Nachts unheimliche Gestalten die Burg. Man sagt ein Schatten erhebt sich im Osten? nein, kein Ring, ein magischer Gürtel steht im Mittelpunkt des Geschehens. Angeblich spuken bei uns auf der Burg ein paar Gespenster seit Jahrhunderten durch das alte Gemäuer.

Die Legende besagt, dass vor langer, sehr langer, Zeit ein Burgvogt eine wunderschöne Tochter hatte, in die sich ein armer Bauernbursche namens Jackl unsterblich verliebte. Doch der Vater war natürlich gegen diese Verbindung. So zog Jackl durch die Lande, um einen Weg zu finden doch die Hand der schönen Maid zu gewinnen.
Eines Tages traf er des Nachts einen seltsamen Mann, der ihm einen magischen Gürtel schenkte, der seinem Träger die Fähigkeit des Fliegens verlieh. Schnell eilte Jackl zurück nach Altpernstein und traf sich heimlich mit dem Burgfräulein. Jedes mal wenn der Vater an die Tür klopfte, oder eine Magd ins Zimmer kam, sprang Jackl einfach aus dem Fenster hinunter in den Burggraben und dank des Zaubergürtels landete er sanft und sicher. Schon bald gingen die Gerüchte vom fliegenden Zauberer Jackl im Dorf um und auch dem Burgvogt kam dies zu Ohren. Er bestach seine Tochter mit einer unglaublich hohen Mitgift (Brautschatz) und dem Versprechen, dass sie Jackl heiraten dürfe, wenn sie ihm den Gürtel bringen würde. Natürlich weigerte sich das Mädchen, doch der Vater ließ nicht locker und so versprach sie ihm den Gürtel zumindest zu zeigen. Eines Nachts stahl sie Jackl den Gürtel und brachte ihn dem Vater, der ihn promt gegen einen falschen Gürtel austauschte. Das unwissende Burgfräulein legte den falschen Gürtel zurück an seinen Platz und freute sich über die bevorstehende Hochzeit. Doch der Burgvogt dachte gar nicht daran seine Tochter Jackl zu geben und stürmte noch in der gleichen Nacht in das Zimmer der beiden und Jackl sprang mit dem falschen Gürtel in den Tod.
Aus Verzweiflung über den Tod des Geliebten stürzte sich auch das Mädchen in die Tiefe. Damit hatte auch der Vater nicht gerechnet. Aus Gram über den Tod der einzigen Tochter, versteckte er den Schatz, den er ihr versprochen hatte und ward nie wieder gesehen.
Seit dieser Zeit gehen auf der Burg die Geister jener armen Seelen um und bewachen und beschützen die Burg und ihre Gäste und Bewohner. Der Zauberer Jackl sieht vom Meditationsraum auf den Burghof herunter und das Burgfräulein ist besser bekannt als die "Weiße Dame". Der Schatz und der magische Gürtel wurden nie gefunden. Man sagt so gut würde er vom Geist des alten Burgherren bewacht.

 
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