Ein Projekt mit der KAB.
Für jugendliche Arbeitssuchende, BerufseinsteigerInnen und Lehrlinge und deren Angehörige, für LehrerInnen und JugendleiterInnen: Sie sollen zu "Wort und Tat" kommen, ihre Situation zur Sprache bringen und mitreden beim Thema Jugend und Arbeit.
Zum Suchen nach lebensnahen und qualitätsvollen Wegen, die den Berufseinstieg erleichtern bzw. möglich machen sollen, gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft.
Wir bieten uns als Ansprechpartner für die Betroffenen an und wollen deren Anliegen in der Öffentlichkeit und zu den Verantwortlichen tragen.
Kontakt:
kj oö Forum Arbeit/KAJ
T 0732 7610 - 3617
E markus.feichtinger@dioezese-linz.at
Hier geht´s zur Website von "Stellenwert"...
H www.stellenwert.at
Knapp 11.000 junge Menschen sind in Oberösterreich mit Ende März auf Jobsuche (AMS/30.03.2009). Mit Erschrecken nehmen wir wahr, das insbesondere die 15 - 24 Jährigen von der schlechten Situation am Arbeitsmarkt betroffen sind! Die Wirtschaftskrise trifft sie besonders stark! Um in dieser Krise neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, gibt es kein Patentrezept. "Es braucht das Zusammenstehen aller gesellschaftlichen Bereiche um neue, kreative Formen der Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzschaffung zu ermöglichen. Die Idee der AK eine Jugendausbildungsgesellschaft zu gründen begrüßen wir. Jetzt heißt es handeln! Lassen wir nicht zu, dass die Wirtschaftskrise unseren jungen Menschen die Zukunft verbaut!" so Markus Feichtinger von der Katholischen Jugend OÖ.
Am 30. April, dem Tag der Arbeitslosen, erhebt auch heuer wieder die Veranstaltungs-Gemeinschaft "Tag der Arbeitslosen" (TdAL) am Linzer Taubenmarkt die Stimme für Arbeitslose - und für jene, die nicht in der AMS-Statistik aufscheinen. Die Zahl der Arbeitslosen ist heuer aufgrund der Wirtschaftskrise um ein Vielfaches angestiegen und ein Ende dieser Entwicklung ist vorerst nicht ab zu sehen. Daher ist es in diesem Jahr besonders wichtig, auf die Situation von arbeitslosen Menschen hinzuweisen, die es sich leider nicht "richten können". Symbolisch verteilt die Katholische Jugend Kekse mit der Inschrift "Arbeitsplätzchen" auf der Linzer Landstraße - denn es braucht mehr Arbeits- und Ausbildungplätze für junge Menschen in OÖ! Unsere Gemeinsamen Forderungen:
- Erhöhung des Arbeitslosengeldes
- Ausbildung mit Berufsabschluss statt endlose Bewerbungstrainings
- Abschaffung ungerechtfertigter Bezugssperren
- Faire Verteilung der vorhandenen bezahlten Arbeit
- Schluss mit Vorurteilen und Diskriminierung.
Die Veranstaltungs-Gemeinschaft TdAL, bestehend aus: AUGE (Alternative und Grüne GewerkschafterInnen / UG Oberösterreich), AhA (Verein Arbeitslose helfen Arbeitslosen), Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB), Katholische Jugend (KJ), migrare - Zentrum für MigrantInnen, Gewerkschaftsjugend Oberösterreich (ÖGJ), Miteinander GmbH, Sozialplattform Oberösterreich, Volkshilfe Oberösterreich) ist überparteilich - aber parteiisch für Arbeitssuchende Menschen in unserem Land!
Eine Burgwoche für arbeitssuchende Jugendliche
Bereits zum zweiten Mal ging die Burgwoche für arbeitssuchende Jugendliche sehr bewegt und intensiv über die Bühne! Die jungen Menschen haben sich Zeit genommen! Zeit für sich und ihre ganz persönlichen Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? Nachdem wir diesen Fragen auf die Spur kamen hat jedeR sein eigenes Video darüber gedreht. Das Filmteam der Produktionsschule "factory" - ebenfalls junge Menschen auf der Suche nach Arbeit - und zwei "Profi" Filmemacher Tom & Jule haben uns dabei unterstützt. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, den 5. Februar 2009, um 17.00 Uhr im Diözesanhaus präsentiert.
Fotos von der Burgwoche findest du hier...
Kontakt & Infos: kj oö Forum Arbeit/KAJ
T 0732 7610 - 3617 E markus.feichtinger@dioezese-linz.at
So heißt unser "Stellenwert - Jugend will Arbeit - Song". Gerald Lindinger (Musik) und Sophie Lenz (Text) - selber von Arbeitslosigkeit betroffen - bringen es in diesem ArbeiterInnen-Lied auf den Punkt:
"Heats auf mit’n Redn, tats nimma Zoin interpretiern’n. Wurscht, ob Tendenzen steig’n, oda Prognos’n owifliagn. ...Jeda Anzelne is zvü"
In vielen Veranstaltungen interpretiert und gesungen von Reini Fischer und Christopher Kopecny.
Song als mp3 zum (11,3 MB - MP3) [downloaden...]
Text des Songs zum [downloaden...]
Eine Gruppe von Jugendlichen, darunter auch arbeitsuchende Jugendliche haben am 3.7. gemeinsam mit den Verantwortlichen für das Projekt "stellenwert - Jugend will Arbeit" der Diözese Linz der OÖ. Landesregierung heute Nachmittag das Forderungs- und Förderungspaket überreicht.
Landeshauptmann Pühringer betonte, dass die OÖ. Landesregierung sich die Erkenntnisse und Forderungen genau anschauen werden und in die Arbeit einfließen lassen. Das Anliegen der Jugendbeschäftigung sei zur Zeit eines der wichtigesten Themen in der OÖ Landespolitik.
Zum Downloaden der übergebene Forderungskatalog der Kath. Kirche in OÖ an die OÖ. Landesregierung
Arbeitssuchende Jugendliche produzieren Bewerbungsvideos und finden Lehrstellen
Im Rahmen des Projektes "Stellenwert. Jugend will Arbeit" der Katholischen Jugend OÖ wurden Videospots über die Fähigkeiten und Qualitäten und über die Lebensträume von neun arbeitsuchenden Jugendlichen gedreht. In einer Woche auf der Burg Altpernstein wurden unter dem Motto: "Mein Spot - Eine Burgwoche für arbeitsuchende Jugendliche" die neun Filme produziert. Erste Erfolge stellen sich ein: zwei Jugendliche haben bereits eine Lehrstelle gefunden.
Die Katholische Jugend OÖ arbeitete hier zusammen mit der Produktionsschule "factory". Konzipiert wurde die Zusammenarbeit von Markus Feichtinger von der kj oö, Elisabeth Kaiser, kj oö und Multimediale Kunsttherapeutin, und Markus Luger von der Produktionsschule "factory".
Jugendliche nahmen sich Zeit und machten sich auf die Suche nach ihren Stärken, Talenten und Qualitäten! Die Suche nach diesem Schatz wurde mit außergewöhnlichen Methoden, gegenseitiger Wertschätzung und Respekt durchgeführt. Waren die Stärken gefunden, drehten die Jungfilmer dazu ein Kurzvideo für jede und jeden TeilnehmerIn. Ganz nach dem Motto: "Jugendliche für Jugendliche".
Am 31. Jänner 2008 wurden die neun Filme im Linzer Diözesanhaus präsentiert.
Diese erfolgreiche Aktion wird im Herbst auf der Burg Altpernstein wiederholt.
KJÖ und Nationalratspräsidentin Prammer luden zu Enquete ins Parlament - Podiumsdiskussion mit Staatsekretärin Marek, ÖGB-Präsident Hundstorfer und AK-Präsident Tumpel - "Jugend-Bischof" Lackner ist dafür, dass auch die Arbeitgeberin Kirche Lehrstellen schafft =
Wien, 30.10.07 (KAP) Ein reichhaltiges Forderungspaket zum Thema Jugendarbeitslosigkeit haben Vertreter der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ) am Dienstag an Politiker und Sozialpartner überreicht: Im Rahmen einer Enquete, zu der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und KJÖ ins Parlament eingeladen hatten, wurde u.a "Berufsorientierung" als eigenes Unterrichtsfach gefordert, aber auch die Einführung von "Schnuppertagen" und Berufspraktika ab der 7. Schulstufe sowie die Gründung eines Fonds "Zukunft Lehre", der zu einem Belastungsausgleich zwischen ausbildenden Betrieben und solchen ohne Lehrlinge beitragen soll. Für arbeitslose Jugendliche sollte laut KJÖ das AMS-Angebot verbessert werden. mehr...
Unter 0664 66 00 356 ein SMS direkt an Alfred Gusenbauer senden
Von 30. April bis 31. Juli 2007 hast du die Möglichkeit eine SMS an die Bundesregierung zu schicken und deine Situation zu schildern oder deine Forderungen zu stellen. 62.582 Jugendliche ohne Arbeit sind zu viel - fordere die Bundesregierung auf, diese Situation zu ändern.
"Solidarität hat ihren Preis", unter diesem Motto wurden am 15. Mai im Steinernen Saal des Linzer Landhauses die 9 Solidaritätspreise vergeben. In der Kategorie Junge Projekte bekam "Reality Check sowie Gesamtprojekt Stellenwert - Jugend will Arbeit von Betriebsseelsorge und KAB OÖ mit kj oö, Forum Arbeit/KAJ" den Solidaritätspreis von Bischof Schwarz und Landeshauptmann Pühringer verliehen. Die Jury würdigt insbesondere die originelle, umfassende, ausdauernde und öffentlich wirksame Befassung mit dem Thema "Jugend will Arbeit", die vor allem junge Menschen selbst zu Wort hat kommen lassen. "Ich bin stolz auf unser Team und die vielen vielen Menschen, die bei Stellenwert mitgearbeitet haben und weiterhin mittun. Ihnen allen gebührt dieser Preis", so Markus Feichtinger (Forum Arbeit/KAJ) von Seiten der Katholischen Jugend Hauptverantwortlicher für das Projekt Stellenwert. [Fotos...]
Die Verantwortlichen und AktivistInnen des Projekts "stellenwert - Jugend will Arbeit" stellten sich mit ihren Aktionen und Forderungen am vergangenen Dienstag bei LR Viktor Sigl vor. Indem mehr als einer Stunde dauernden Gespräch wurde einerseits die duale Lehrausbildung als auch die Situation Arbeit suchender Jugendlicher diskutiert. Landesrat Sigl zeigte sich sehr interessiert an unserem Projekt und bedankte sich für das Engagement. Er betonte im Gespräch vor allem die Weiterentwicklung der Schnittstelle Schule - Arbeitsplatz. Persönliche Job-Coaches sollen die Jugendlichen bei der oft schwierigen Lehrstellensuche begleiten.
Die Arbeitsmarktdaten verbessern sich zwar zum Vorjahr, dennoch ist von einer Entspannung keine Rede. Mit Ende März waren in OÖ 8.128 Jugendliche unter 25 auf Arbeits- oder Lehrstellensuche. Regional gibt es auch große Unterschiede: Beispielsweise gibt es in der industriereichen Stadt Steyr nach wie vor zu wenig Lehrstellen: Mit Ende April suchten 81 Jugendliche eine Lehrstelle - nur 33 Lehrstellen waren angeboten.
Das Projekt "stellenwert - Jugend will Arbeit" führt gerade österreichweit eine SMS - Aktion an die Bundesregierung durch, um sehr persönlich und hautnah auf das Problem aufmerksam zu machen (siehe: www.stellenwert.at). Im Besonderen wird die Schaffung eines Fonds "Zukunft Lehre" gefordert. Dadurch sollen genügend gute, zukunftsweisende Ausbildungsplätze geschaffen und damit für die Wirtschaft wichtige Facharbeiter ausgebildet werden.
Für das vielfältige Engagement im Sinne der Anliegen Arbeit suchender und arbeitsloser Jugendlicher in OÖ wurde das Projekt "stellenwert - Jugend will Arbeit" mit dem Grünpreis 06 in der Kategorie WIRTSCHAFT ausgezeichnet.
Mit dem Preis soll "gerade jene Ebene vor den Vorhang geholt werden, die sich außerhalb der Politik für eine Verbesserung der Welt im ökologischen, demokratischen, menschlichen und nachhaltigen Sinn einsetzt", so Landessprecher und Preisstifter Rudi Anschober.
Vor allem die Vielfalt der Aktionsformen und Veranstaltungen und die hohe Beteiligung von betroffenen Jugendlichen fand große Anerkennung. Beim Projektstand anlässlich der Preisverleihung im Landesmuseum Linz konnten sich die zahlreichen Gäste einen Überblick über das Geleistete verschaffen.
Silvia Aichmayr und Markus Feichtinger nahmen für das Projektteam den Preis entgegen. Weitere Infos gibts auf www.stellenwert.at
Forderungskarten zum downloaden, ausdrucken, schneiden, zusammenkleben, frankieren und einschicken:-)) [download...]
Bericht und Fotos zum Abschluss des Projekts "stellenwert - Jugend will Arbeit" mit Kalenderpräsentation...
Weitere Infos auf www.stellenwert.at
ist "Fit für die Zukunft"
Stellenwert - Jugend will Arbeit, ein Projekt der KAB und Betriebsseelsorge mit der Katholischen Jugend OÖ wurde bei der Verleihung des Innovationspreises des Forums Katholische Erwachsenenbildung in der Kategorie "Fit für die Zukunft" mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Im Rahmen der Verleihung am 12. Juni 2006 im Don Bosco Haus in Wien wurde von der Jury vor allem die Vielfalt an eingesetzten Methoden und die breite Einbindung und Beteiligungsmöglichkeiten verschiedenster Personen und Organisationen hervorgehoben.
Die Kategorie "Fit für die Zukunft" wurde erstmalig vergeben und ist speziell für in Planung befindliche bzw. in der Durchführung stehende Projekte gedacht. Wenn derzeit an der Ausweitung des Projektes auf Österreichebnen gearbeitet wird, ist die Auszeichnung mit dem Preis sicherlich ein gutes Omen. Weitere Infos unter www.stellenwert.at
Arbeit suchende Jugendliche erzählen - PolitikerInnen hören zu
Ein Stimmungsbericht vom Jugendforum "REALITY CHECK - Jugend will Arbeit"
"Ich will einen Lehrplatz, und nicht in einem weiteren Kurs landen..." sagt ein 16-jähriger Jugendlicher, der sich gerade in einer Maßnahme des AMS orientieren soll. "Wir wollen arbeiten! Wir sind nicht faul, auch wenn das die Leute von uns denken..." - Die Unzufriedenheit mit der Situation ist deutlich spürbar und viele Jugendliche machen diesem Frust auch lautstark Luft. 120 Arbeit suchende Jugendliche und 40 SozialarbeiterInnen, AMS-TrainerInnen bzw. JugendleiterInnen und LehrerInnen, die mit Arbeit suchenden Jugendlichen arbeiten, trafen sich am 26. April im Ursulinenhof Linz, um einen unmittelbaren, ungeschönten Blick auf die (Arbeits-)Realität junger Menschen zu werfen. [mehr...]
[Fotos vom Jugendforum "Reality Check"...]